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Spedra

Spedra ist ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Avanafil zur Behandlung der erektilen Dysfunktion bei erwachsenen Männern. Es wird eingesetzt, wenn eine Erektion nicht ausreichend zustande kommt oder nicht lange genug anhält, um sexuelle Aktivität zu ermöglichen.

Spedra gehört zur Gruppe der PDE5-Hemmer. Es unterstützt die Erektion, indem es die Blutgefäße im Penis entspannt und so den Blutfluss erhöht. Wichtig ist: Spedra wirkt nur dann, wenn sexuelle Erregung vorhanden ist. Es erhöht nicht die sexuelle Lust und heilt die Grunderkrankung nicht.

Spedra auf einen Blick

  • Wirkstoff: Avanafil
  • Anwendungsgebiet: erektile Dysfunktion bei erwachsenen Männern
  • Empfohlene Standarddosis: 100 mg bei Bedarf
  • Einnahmezeitpunkt: etwa 15 bis 30 Minuten vor geplanter sexueller Aktivität
  • Dosisanpassung: je nach Wirkung und Verträglichkeit auf 50 mg senken oder auf 200 mg erhöhen
  • Einnahme: Tablette unzerkaut mit Wasser, mit oder ohne Nahrung
  • Maximale Einnahmehäufigkeit: maximal einmal täglich
  • Wichtig: sexuelle Stimulation ist erforderlich

Kurzüberblick

Spedra ist für die bedarfsweise Anwendung gedacht. Die empfohlene Dosis für die meisten Männer beträgt 100 mg. Falls nötig, kann die Dosis angepasst werden. Das geschieht abhängig davon, wie gut das Arzneimittel wirkt und wie es vertragen wird.

Die Einnahme ist mit oder ohne Essen möglich. Wird Spedra zusammen mit Nahrung eingenommen, kann es zu einem verzögerten Wirkungseintritt kommen. Auch mit Spedra bleibt sexuelle Erregung Voraussetzung für eine Wirkung.

Wichtige Hinweise vor dem Start

  • Spedra wirkt nur bei sexueller Stimulation.
  • Nicht mehr als eine Dosis innerhalb von 24 Stunden einnehmen.
  • Spedra darf nicht zusammen mit Nitraten oder inhalativen Nitrit (z. B. Amyl nitrit) eingenommen werden.
  • Spedra darf nicht zusammen mit anderen Behandlungen gegen Erektionsstörungen angewendet werden.
  • Grapefruitsaft sollte innerhalb von 24 Stunden vor der Einnahme vermieden werden.
  • Übermäßiger Alkoholkonsum kann Schwindel, Blutdruckabfall, Herzklopfen und Kopfschmerzen begünstigen.

Wofür wird Spedra eingesetzt?

Spedra wird zur Behandlung der erektilen Dysfunktion bei erwachsenen Männern eingesetzt. Gemeint ist damit, dass eine Erektion nicht ausreichend erreicht oder nicht lange genug gehalten werden kann, um sexuelle Aktivität möglich zu machen.

Das Arzneimittel hilft dabei, den Blutfluss in den Penis zu erhöhen, wenn sexuelle Erregung vorhanden ist. Es ist nicht für Menschen ohne erektile Dysfunktion gedacht und nicht für Frauen bestimmt.

Für wen kommt die Behandlung infrage?

Spedra ist für erwachsene Männer mit erektiler Dysfunktion vorgesehen. Es ist nicht für Frauen und nicht für Kinder oder Jugendliche unter 18 Jahren bestimmt.

Vor Beginn sollte ärztlich geklärt werden, ob Vorerkrankungen oder Begleitmedikamente gegen die Anwendung sprechen. Besonders wichtig sind dabei Herz- und Gefäßerkrankungen, Veränderungen der Penisform, eine Neigung zu lang anhaltenden Erektionen, Blutungsstörungen, aktive Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre sowie Leber- oder Nierenerkrankungen.

Besondere Vorsicht ist außerdem geboten, wenn bereits ein plötzlicher Sehverlust, ein plötzlicher Hörverlust, eine Rückenmarksverletzung oder andere neurologische Störungen vorliegen oder vorgelegen haben.

Wie wird Spedra eingenommen?

Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg bei Bedarf. Spedra wird etwa 15 bis 30 Minuten vor der erwarteten sexuellen Aktivität eingenommen. Die Tablette wird unzerkaut mit Wasser geschluckt.

Spedra kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Bei Einnahme zusammen mit Essen kann die Wirkung verzögert eintreten.

Je nach Wirkung und Verträglichkeit kann die Dosis auf 50 mg gesenkt oder auf 200 mg erhöht werden. Welche Dosis passend ist, entscheidet der behandelnde Arzt.

Wichtige Dosierungshinweise

  • Standarddosis: 100 mg bei Bedarf
  • Mögliche niedrigere Dosis: 50 mg
  • Mögliche höhere Dosis: 200 mg
  • Maximale Einnahmehäufigkeit: nicht mehr als eine Dosis in 24 Stunden

Besondere Hinweise bei Begleitmedikation

Wenn Spedra zusammen mit bestimmten Arzneimitteln angewendet wird, kann eine Dosisanpassung notwendig sein. Bei einigen sogenannten moderaten CYP3A4-Hemmern wird 100 mg empfohlen, mit einem Abstand von mindestens 2 Tagen zwischen den Dosen.

Was gilt bei einer zu hohen Dosis?

Wer zu viel Spedra eingenommen hat, kann stärkere oder mehr Nebenwirkungen als üblich bemerken und sollte sofort medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Wie wirkt Spedra?

Avanafil gehört zu den PDE5-Hemmern. Spedra hilft, die Blutgefäße im Penis zu entspannen. Dadurch kann mehr Blut in den Penis fließen, was eine Erektion unterstützt.

Diese Wirkung setzt voraus, dass sexuelle Erregung vorhanden ist. Ohne sexuelle Stimulation hilft Spedra nicht dabei, eine Erektion zu bekommen.

Was zeigen klinische Studien?

Für Spedra stehen hier keine detaillierten numerischen Studienergebnisse im Vordergrund. Beschrieben wird vor allem die praktische Anwendung: Spedra unterstützt die Erektion bei erwachsenen Männern mit erektiler Dysfunktion, wenn sexuelle Stimulation vorhanden ist.

Außerdem wird ausdrücklich klargestellt, dass Spedra die Erkrankung nicht heilt und nicht hilft, wenn keine erektile Dysfunktion vorliegt.

Welche häufigen Nebenwirkungen sind möglich?

Die häufigsten Nebenwirkungen sind meist leicht bis mäßig ausgeprägt. Besonders häufig werden Kopfschmerzen, Flush und eine verstopfte Nase beschrieben.

Häufige und häufig berichtete Beschwerden

  • Kopfschmerzen
  • Flush oder Hitzegefühl
  • verstopfte Nase oder Nasennebenhöhlenbeschwerden
  • Schwindel oder Benommenheit
  • Verdauungsbeschwerden
  • Übelkeit
  • Rückenschmerzen
  • verschwommenes Sehen

Weitere mögliche Beschwerden

Zusätzlich wurden unter anderem Müdigkeit oder Schläfrigkeit, Herzklopfen, erhöhte Herzfrequenz, Magenbeschwerden, Erbrechen, Verstopfung oder Durchfall, Hautausschlag, Gelenk- oder Muskelschmerzen, häufigeres Wasserlassen, Fieber und Nasenbluten beschrieben.

Wenn Nebenwirkungen neu auftreten, deutlich stärker werden oder anhalten, sollte dies ärztlich abgeklärt werden.

Wichtige Warnhinweise und Gegenanzeigen

Wann Spedra nicht angewendet werden darf

  • bei Allergie gegen Avanafil oder einen der sonstigen Bestandteile
  • bei Einnahme von Nitraten oder Nitriten, darunter Nitroglycerin, Isosorbiddinitrat, Isosorbidmononitrat, Natriumnitroprussid, Nicorandil und Amyl nitrit
  • bei Einnahme von Riociguat
  • bei Einnahme von Nefazodon
  • bei Einnahme bestimmter HIV- oder AIDS-Medikamente wie Ritonavir, Indinavir, Saquinavir, Nelfinavir oder Atazanavir
  • bei Einnahme bestimmter Mittel gegen Pilzinfektionen wie Ketoconazol, Itraconazol oder Voriconazol
  • bei Einnahme von Clarithromycin oder Telithromycin
  • bei schweren Herzerkrankungen
  • bei Herzinfarkt, Schlaganfall, schwerer Herzrhythmusstörung oder Herzoperation innerhalb der letzten 6 Monate
  • bei instabiler Angina, Brustschmerzen während des Geschlechtsverkehrs oder Herzschwäche
  • bei niedrigem Blutdruck oder nicht ausreichend kontrolliertem Bluthochdruck
  • bei schwerer Leber- oder Nierenerkrankung
  • bei früherem Sehverlust auf einem Auge durch NAION
  • bei erblichen Augenerkrankungen wie Retinitis pigmentosa

Wann besondere Vorsicht nötig ist

  • Herz und Kreislauf: Vor Beginn sollte geklärt werden, ob sexuelle Aktivität gesundheitlich vertretbar ist.
  • Priapismus: Besondere Vorsicht ist nötig bei einer Neigung zu lang anhaltenden Erektionen, etwa bei Sichelzellanämie, multiplem Myelom oder Leukämie.
  • Veränderungen der Penisform: Dazu gehören unter anderem Angulation, Peyronie-Krankheit oder kavernöse Fibrose.
  • Blutungsrisiko: Vorsicht bei Blutungsstörungen oder aktivem peptischem Ulkus.
  • Sehen und Hören: Bei plötzlicher Sehverschlechterung, Sehverlust, Hörminderung oder Hörverlust muss Spedra sofort abgesetzt und umgehend ärztlich abgeklärt werden.
  • Verlängerte Erektion: Eine Erektion, die länger als 4 Stunden anhält, erfordert sofortige medizinische Behandlung.

Wechselwirkungen und wichtige Hinweise zu Begleitmedikamenten

Vor Beginn sollte geklärt werden, welche Medikamente regelmäßig oder gelegentlich eingenommen werden. Spedra kann mit einer Reihe anderer Arzneimittel wechselwirken.

Nicht zusammen anwenden

  • Nitrate und Nitrite einschließlich Amyl nitrit
  • Riociguat
  • bestimmte HIV- oder AIDS-Medikamente wie Ritonavir, Indinavir, Saquinavir, Nelfinavir oder Atazanavir
  • bestimmte Antimykotika wie Ketoconazol, Itraconazol oder Voriconazol
  • Clarithromycin und Telithromycin
  • andere Behandlungen gegen Erektionsstörungen

Besondere Vorsicht bei diesen Kombinationen

  • Alpha-Blocker: können zu Blutdruckabfällen mit Schwindel oder Ohnmacht führen
  • Andere blutdrucksenkende Medikamente: können die blutdrucksenkende Wirkung verstärken
  • Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen: dazu gehören unter anderem Quinidin, Procainamid, Amiodaron und Sotalol.
  • Bestimmte Antibiotika: etwa Erythromycin oder Rifampicin.
  • Arzneimittel gegen Epilepsie: darunter Phenobarbital, Primidon, Carbamazepin oder Phenytoin.
  • Weitere Wirkstoffe mit Einfluss auf den Abbau von Spedra: dazu gehören unter anderem Amprenavir, Aprepitant, Diltiazem, Fluconazol, Fosamprenavir und Verapamil.
  • Bosentan: relevante Begleitmedikation bei pulmonaler Hypertonie.
  • Efavirenz: sollte als Begleitmedikation angegeben werden.

Grapefruitsaft und Alkohol

Grapefruitsaft sollte innerhalb von 24 Stunden vor der Einnahme vermieden werden. Er kann die Exposition gegenüber dem Wirkstoff erhöhen.

Größere Alkoholmengen können Herzfrequenzsteigerung, Blutdruckabfall im Stehen, Schwindel, Kopfschmerzen und Herzklopfen begünstigen. Alkohol kann außerdem die Fähigkeit verringern, eine Erektion zu bekommen.

Weitere praktische Informationen

Spedra ist als blassgelbe ovale Tablette in 50 mg, 100 mg und 200 mg erhältlich. Die Tabletten sind jeweils mit der entsprechenden Stärke gekennzeichnet.

Je nach Stärke sind unterschiedliche Blisterpackungen erhältlich. Nicht alle Packungsgrößen sind in jedem Land oder für jede Stärke verfügbar.

Die Tabletten sollten in der Blisterpackung bleiben, bis sie eingenommen werden. Sie werden unter 25 °C aufbewahrt und sollten vor Feuchtigkeit, Hitze und direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Spedra enthält kein Gluten, keine Saccharose, keine Lactose, kein Tartrazin und keine anderen Azofarbstoffe.

Häufig gestellte Fragen

Wann sollte Spedra eingenommen werden?

Spedra wird bei Bedarf ungefähr 15 bis 30 Minuten vor der erwarteten sexuellen Aktivität eingenommen.

Wirkt Spedra ohne sexuelle Erregung?

Spedra wirktnur dann, wenn sexuelle Stimulation vorhanden ist.

Kann Spedra mit oder ohne Essen eingenommen werden?

Ja. Spedra kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Mit Essen kann es länger dauern, bis die Wirkung einsetzt.

Wie oft darf Spedra eingenommen werden?

Nicht mehr als eine Dosis innerhalb von 24 Stunden.

Was passiert, wenn Spedra nicht ausreichend wirkt?

Wenn Spedra nicht hilft, eine Erektion zu bekommen, oder wenn die Erektion nicht lange genug anhält, um den Geschlechtsverkehr abzuschließen, sollte dies ärztlich besprochen werden.

Darf ich während der Einnahme Alkohol trinken?

Übermäßiger Alkoholkonsum sollte vermieden werden, weil er Schwindel, Kopfschmerzen, Herzklopfen und einen Blutdruckabfall im Stehen begünstigen kann.

Was ist bei Brustschmerzen wichtig?

Bei Brustschmerzen oder einem vermuteten Herzproblem sollte sofort medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden. Nitrate oder Amyl nitrit dürfen in diesem Zusammenhang nicht zusammen mit Spedra angewendet werden.

Was gilt bei plötzlichen Seh- oder Hörproblemen?

Spedra sollte sofort abgesetzt und umgehend ärztlich abgeklärt werden.

Was ist bei einer Erektion von mehr als 4 Stunden zu tun?

In diesem Fall ist sofortige medizinische Hilfe notwendig.

Spedra ärztlich prüfen lassen

Ob Spedra für Sie geeignet ist, hängt nicht nur von den Beschwerden selbst ab, sondern auch von Ihrem Herz-Kreislauf-Status, Ihrem Blutdruck, bestehenden Augen- oder Hörproblemen und möglichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.

Wenn Sie prüfen möchten, ob Spedra zu Ihrer Situation passt, sollte vor Beginn ärztlich geklärt werden, ob Gegenanzeigen vorliegen, welche Dosis sinnvoll ist und ob Begleitmedikamente eine Anpassung oder einen Verzicht erforderlich machen.

ℹ️
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information. BCA Clinic erbringt selbst keine ärztliche Beratung, keine medizinische Eignungsprüfung, keine Verschreibungsentscheidung, keine Apothekenleistung sowie keinen Verkauf oder Versand von Arzneimitteln.

Ob eine Behandlung für Sie geeignet ist und ob gegebenenfalls ein Rezept ausgestellt wird, entscheidet ausschließlich der jeweilige externe Partner bzw. der dort zuständige Arzt auf Grundlage Ihrer individuellen Angaben und der medizinischen Beurteilung. Eine Verschreibung erfolgt nicht automatisch.