Cialis
Cialis enthält den Wirkstoff Tadalafil und wird bei erwachsenen Männern zur Behandlung der erektilen Dysfunktion eingesetzt. Zusätzlich ist es zur Behandlung der Beschwerden einer benignen Prostatahyperplasie vorgesehen und kann auch dann angewendet werden, wenn beide Beschwerden gleichzeitig vorliegen.
Je nach Anwendungsgebiet wird Cialis entweder bei Bedarf vor der sexuellen Aktivität oder einmal täglich eingenommen. Bei erektiler Dysfunktion wirkt das Arzneimittel nur dann, wenn sexuelle Stimulation vorhanden ist.
Cialis auf einen Blick
- Wirkstoff: Tadalafil
- Anwendungsgebiete: erektile Dysfunktion, Beschwerden bei benigner Prostatahyperplasie sowie erektile Dysfunktion zusammen mit Beschwerden bei benigner Prostatahyperplasie
- Bei Bedarf bei erektiler Dysfunktion: Start mit 10 mg vor der sexuellen Aktivität, je nach Wirkung auf 5 mg senken oder auf 20 mg steigern
- Tägliche Anwendung bei erektiler Dysfunktion: Start mit 2,5 mg einmal täglich, bei Bedarf 5 mg einmal täglich
- Tägliche Anwendung bei benigner Prostatahyperplasie oder ED/BPH: 5 mg einmal täglich
- Einnahme: mit oder ohne Nahrung
- Wichtig: sexuelle Stimulation ist für die Wirkung bei erektiler Dysfunktion erforderlich
- Maximale Einnahmehäufigkeit: einmal täglich
Kurzüberblick
Cialis kann je nach Situation unterschiedlich eingesetzt werden: als Bedarfstherapie bei erektiler Dysfunktion oder als tägliche Behandlung bei erektiler Dysfunktion, bei Beschwerden durch eine benigne Prostatahyperplasie oder bei beiden Beschwerden zusammen.
Bei der Bedarfseinnahme beginnt die Behandlung in der Regel mit 10 mg vor der sexuellen Aktivität. Für die tägliche Anwendung ist die 5-mg-Dosis der zentrale Referenzpunkt, entweder direkt bei benigner Prostatahyperplasie oder als Erhaltungsdosis bei erektiler Dysfunktion. Bei Bedarfseinnahme kann Cialis die Erektionsfunktion noch bis zu 36 Stunden nach der Einnahme verbessern.
Wichtige Hinweise vor Beginn
- Cialis darf nicht zusammen mit Nitraten oder Riociguat angewendet werden.
- Wenn sexuelle Aktivität wegen des Herz-Kreislauf-Status nicht ratsam ist, sollte Cialis nicht angewendet werden.
- Cialis sollte nicht zusammen mit anderen PDE5-Hemmern oder anderen Behandlungen der erektilen Dysfunktion eingenommen werden.
- Für die tägliche Anwendung zusammen mit Finasterid zur Einleitung einer BPH-Behandlung ist Cialis für bis zu 26 Wochen vorgesehen.
- Cialis-Tabletten sollen nicht geteilt werden; die gesamte Dosis wird als ganze Tablette eingenommen.
- Vor Beginn einer Behandlung bei BPH sollten auch andere urologische Ursachen mit ähnlichen Beschwerden berücksichtigt werden.
Wofür wird Cialis eingesetzt?
Erektile Dysfunktion
Cialis ist zur Behandlung der erektilen Dysfunktion vorgesehen. Gemeint ist damit, dass eine für sexuelle Aktivität ausreichende Erektion nicht erreicht oder nicht gehalten werden kann.
Benigne Prostatahyperplasie
Cialis ist außerdem zur Behandlung der Anzeichen und Beschwerden einer benignen Prostatahyperplasie vorgesehen. Dazu gehören vor allem Beschwerden beim Wasserlassen.
Erektile Dysfunktion zusammen mit BPH-Beschwerden
Wenn beide Beschwerden gleichzeitig vorliegen, kann Cialis für beide Anwendungsgebiete zusammen eingesetzt werden.
Anwendung zusammen mit Finasterid
Wenn Cialis zusammen mit Finasterid zur Einleitung einer BPH-Behandlung eingesetzt wird, ist diese kombinierte Anwendung für bis zu 26 Wochen vorgesehen. Über einen zusätzlichen Nutzen von Cialis über 26 Wochen hinaus liegen dazu keine Angaben vor.
Für wen kommt die Behandlung infrage?
Cialis ist für erwachsene Männer vorgesehen. Es ist nicht für Kinder oder Jugendliche bestimmt und nicht für die Anwendung bei Frauen vorgesehen.
Vor einer Behandlung der erektilen Dysfunktion oder der BPH-Beschwerden sollte eine ärztliche Beurteilung erfolgen, um mögliche Ursachen und passende Behandlungsoptionen zu klären. Bei BPH ist außerdem wichtig, dass auch andere urologische Ursachen mit ähnlichen Beschwerden bedacht werden. Prostatakrebs und BPH können gleichzeitig vorliegen.
Besondere Vorsicht ist unter anderem bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Sichelzellanämie, multiplem Myelom, Leukämie, anatomischen Veränderungen des Penis sowie bei Leber- oder Nierenfunktionsstörungen erforderlich. Nicht bekannt ist, ob Cialis bei Patienten wirksam ist, die eine Beckenoperation hatten oder nach einer radikalen Prostatektomie ohne Nervenerhalt erektile Dysfunktion entwickelt haben.
Wie wird Cialis eingenommen?
Bei Bedarf bei erektiler Dysfunktion
Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 10 mg vor der erwarteten sexuellen Aktivität. Je nach Wirkung und Verträglichkeit kann die Dosis auf 20 mg erhöht oder auf 5 mg verringert werden. In den Anwendungshinweisen wird empfohlen, Cialis mindestens 30 Minuten vor der sexuellen Aktivität einzunehmen.
Die maximale Einnahmehäufigkeit beträgt einmal täglich. Bei dieser Anwendung kann Cialis die Erektionsfunktion noch bis zu 36 Stunden nach der Einnahme verbessern.
Einmal täglich bei erektiler Dysfunktion
Für die tägliche Anwendung bei erektiler Dysfunktion beträgt die empfohlene Anfangsdosis 2,5 mg einmal täglich ungefähr zur gleichen Tageszeit. Je nach Wirkung und Verträglichkeit kann auf 5 mg einmal täglich gesteigert werden.
Einmal täglich bei benigner Prostatahyperplasie
Für die Behandlung der BPH-Beschwerden beträgt die empfohlene Dosis 5 mg einmal täglich ungefähr zur gleichen Tageszeit.
Einmal täglich bei ED und BPH zusammen
Wenn erektile Dysfunktion und BPH-Beschwerden gleichzeitig behandelt werden sollen, beträgt die empfohlene Dosis 5 mg einmal täglich ungefähr zur gleichen Tageszeit.
Zusammen mit Finasterid
Wenn eine BPH-Behandlung mit Finasterid eingeleitet wird, beträgt die empfohlene Cialis-Dosis 5 mg einmal täglich für bis zu 26 Wochen.
Einnahme mit Nahrung
Cialis kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Besondere Dosierungssituationen
- Nierenfunktion, Bedarfseinnahme: Bei einer Kreatinin-Clearance von 30 bis 50 mL/min beträgt die Startdosis 5 mg, maximal 10 mg innerhalb von 48 Stunden. Bei weniger als 30 mL/min oder unter Hämodialyse höchstens 5 mg innerhalb von 72 Stunden.
- Nierenfunktion, tägliche Anwendung: Unter 30 mL/min oder unter Hämodialyse wird die tägliche Anwendung nicht empfohlen. Bei BPH oder ED/BPH und einer Kreatinin-Clearance von 30 bis 50 mL/min beträgt die Startdosis 2,5 mg täglich; eine Steigerung auf 5 mg kann erwogen werden.
- Leberfunktion, Bedarfseinnahme: Bei leichter oder mäßiger Leberfunktionsstörung soll die Dosis 10 mg pro Tag nicht überschreiten. Bei schwerer Leberfunktionsstörung wird die Anwendung nicht empfohlen.
- Leberfunktion, tägliche Anwendung: Bei leichter oder mäßiger Leberfunktionsstörung liegen nur begrenzte Erfahrungen vor; bei schwerer Leberfunktionsstörung wird die Anwendung nicht empfohlen.
- Starke CYP3A4-Hemmer: Bei Bedarfseinnahme höchstens 10 mg innerhalb von 72 Stunden, bei täglicher Anwendung höchstens 2,5 mg täglich.
Wie wirkt Cialis?
Tadalafil ist ein Phosphodiesterase-5-Hemmer. Bei sexueller Stimulation wird Stickstoffmonoxid freigesetzt, wodurch im Gewebe des Penis cGMP gebildet wird. cGMP entspannt die glatte Muskulatur und fördert den Blutfluss in den Schwellkörper. Durch die Hemmung von PDE5 verstärkt Cialis diese cGMP-Wirkung.
Diese Wirkung setzt sexuelle Stimulation voraus. Ohne sexuelle Stimulation verbessert Cialis die Erektionsfunktion nicht.
Auch in der glatten Muskulatur von Prostata und Blase sowie in der Gefäßversorgung dieser Bereiche werden Wirkungen auf den cGMP-Stoffwechsel beobachtet. Wie genau sich dadurch die Beschwerden einer benignen Prostatahyperplasie verbessern, ist nicht abschließend geklärt.
Was zeigen klinische Studien?
Erektile Dysfunktion bei Bedarf
In zwei zentralen 12-Wochen-Studien mit 20 mg Cialis verbesserten sich die Wirksamkeitswerte deutlich gegenüber Placebo. Beim EF-Domain-Score des IIEF lagen die Veränderungen vom Ausgangswert bei +6,9 und +9,3 unter Cialis gegenüber -0,2 und +0,3 unter Placebo. Die Erfolgsrate beim Einführen des Penis (SEP2) stieg um 26 % und 32 % unter Cialis gegenüber 2 % und 2 % unter Placebo. Für das Aufrechterhalten der Erektion bis zum erfolgreichen Geschlechtsverkehr (SEP3) lagen die Veränderungen bei +34 % und +44 % unter Cialis gegenüber +5 % und +4 % unter Placebo.
Zusätzliche Untersuchungen zum optimalen Einsatz zeigten, dass 20 mg Cialis auch 24 Stunden und 36 Stunden nach der Einnahme noch bessere Erfolgsraten als Placebo erreichten. Nach 24 Stunden berichteten 61 % unter 20 mg mindestens einen erfolgreichen Geschlechtsverkehr gegenüber 37 % unter Placebo. Nach 36 Stunden lagen die Werte bei 64 % unter Cialis und 37 % unter Placebo.
Erektile Dysfunktion bei täglicher Anwendung
In den Studien zur täglichen Anwendung zeigte Cialis ebenfalls klare Vorteile. In einer 24-Wochen-Studie verbesserte sich der EF-Domain-Score unter 5 mg täglich um 7,0 Punkte gegenüber 1,2 Punkten unter Placebo. Die Veränderung bei SEP2 lag bei +26 % unter 5 mg gegenüber +5 % unter Placebo, bei SEP3 bei +35 % gegenüber +10 %.
In einer weiteren 12-Wochen-Studie stieg der EF-Domain-Score unter 5 mg täglich um 9,7 Punkte gegenüber 0,9 Punkten unter Placebo. SEP2 verbesserte sich um 37 % gegenüber 11 %, SEP3 um 46 % gegenüber 13 %.
Beschwerden bei benigner Prostatahyperplasie
In zwei 12-Wochen-Studien mit 5 mg Cialis täglich sank der IPSS-Gesamtscore stärker als unter Placebo. Die Veränderung lag bei -4,8 gegenüber -2,2 sowie bei -5,6 gegenüber -3,6. In einer der Studien zeigte sich die Verbesserung bereits ab der ersten geplanten Beobachtung nach 4 Wochen und blieb bis Woche 12 bestehen.
Die maximale Harnflussrate nahm sowohl unter Cialis als auch unter Placebo zu, die Unterschiede zwischen den Gruppen waren dabei jedoch nicht signifikant.
BPH-Behandlung zusammen mit Finasterid
Wenn die BPH-Behandlung mit Finasterid eingeleitet wurde, zeigte 5 mg Cialis täglich zusätzliche Vorteile. Die Veränderung des IPSS lag nach 4 Wochen bei -4,0 unter Cialis plus Finasterid gegenüber -2,3 unter Placebo plus Finasterid. Nach 12 Wochen lagen die Werte bei -5,2 gegenüber -3,8, nach 26 Wochen bei -5,5 gegenüber -4,5.
Der Abstand zwischen den beiden Gruppen nahm im Verlauf ab. Für einen zusätzlichen Nutzen von Cialis über 26 Wochen hinaus liegen in dieser Anwendung keine Angaben vor.
Erektile Dysfunktion und BPH zusammen
Bei Männern mit beiden Beschwerden führte 5 mg Cialis täglich zu statistisch signifikanten Verbesserungen sowohl beim IPSS als auch bei der Erektionsfunktion. Der IPSS veränderte sich um -6,1 unter Cialis gegenüber -3,8 unter Placebo. Beim EF-Domain-Score lag die Veränderung bei +6,5 unter Cialis gegenüber +1,9 unter Placebo. Die Erfolgsrate beim Aufrechterhalten der Erektion bis zum erfolgreichen Geschlechtsverkehr (SEP3) verbesserte sich um 32 % unter Cialis gegenüber 12 % unter Placebo.
Welche häufigen Nebenwirkungen sind möglich?
Zu den am häufigsten berichteten Nebenwirkungen gehören Kopfschmerzen, Dyspepsie, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen, verstopfte Nase, Flush und Schmerzen in Armen oder Beinen.
Häufig berichtete Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen
- Dyspepsie
- Rückenschmerzen
- Muskelschmerzen
- verstopfte Nase
- Flush
- Schmerzen in Armen oder Beinen
Weitere unter täglicher Anwendung beobachtete Beschwerden
Je nach Studie wurden unter täglicher Anwendung zusätzlich unter anderem Nasopharyngitis, Infektionen der oberen Atemwege, Husten, Diarrhö, abdominale Beschwerden, gastroösophageale Refluxbeschwerden, Schwindel und Müdigkeit berichtet.
Praktische Einordnung von Rücken- und Muskelschmerzen
Rückenschmerzen und Muskelschmerzen traten in Studien typischerweise 12 bis 24 Stunden nach der Einnahme auf und klangen meist innerhalb von 48 Stunden wieder ab. In der Regel wurden sie als leicht bis mäßig beschrieben.
Wichtige seltene oder nach Markteinführung berichtete Ereignisse
Selten oder nach Markteinführung wurden unter anderem Priapismus, plötzlicher Hörverlust, plötzlicher Sehverlust, Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Urtikaria, Stevens-Johnson-Syndrom und exfoliative Dermatitis sowie schwerwiegende Herz-Kreislauf-Ereignisse berichtet.
Wichtige Warnhinweise und Gegenanzeigen
Gegenanzeigen
- gleichzeitige Anwendung von organischen Nitraten
- bekannte schwere Überempfindlichkeitsreaktion auf Cialis
- gleichzeitige Anwendung von Guanylatzyklase-Stimulatoren wie Riociguat
Wichtige Warnhinweise
- Herz-Kreislauf-Risiko: Wenn sexuelle Aktivität wegen des Herz-Kreislauf-Status nicht ratsam ist, sollte Cialis nicht verwendet werden.
- Priapismus: Bei einer Erektion, die länger als 4 Stunden anhält, ist eine Notfallbehandlung erforderlich.
- Augen: Bei plötzlichem Sehverlust in einem oder beiden Augen muss Cialis sofort abgesetzt und medizinisch abgeklärt werden. Bei einer Vorgeschichte von NAION ist besondere Vorsicht erforderlich.
- Ohren: Bei plötzlicher Hörminderung oder plötzlichem Hörverlust muss Cialis sofort abgesetzt und ärztlich abgeklärt werden.
- Alpha-Blocker, Antihypertensiva und Alkohol: Die Kombination kann den Blutdruck zusätzlich senken.
- Nierenfunktion: Bei eingeschränkter Nierenfunktion gelten je nach Anwendungsart besondere Dosierungsgrenzen oder Anwendungseinschränkungen.
- Leberfunktion: Bei schwerer Leberfunktionsstörung wird Cialis nicht empfohlen.
- Blutungsrisiko: Bei Blutungsstörungen oder aktivem peptischem Ulkus ist Vorsicht erforderlich.
- BPH-Diagnostik: Vor einer Behandlung der BPH-Beschwerden sollten andere urologische Ursachen mit ähnlichen Symptomen ausgeschlossen werden.
Wechselwirkungen und wichtige Hinweise zu Begleitmedikamenten
Bei Cialis sind vor allem Wechselwirkungen relevant, die den Blutdruck beeinflussen oder die Tadalafil-Spiegel verändern.
- Nitrate: kontraindiziert. Wenn in einer lebensbedrohlichen Situation Nitrate medizinisch notwendig werden, sollen seit der letzten Cialis-Dosis mindestens 48 Stunden vergangen sein und die Gabe darf nur unter enger medizinischer Überwachung erfolgen.
- Riociguat: kontraindiziert.
- Alpha-Blocker: können die blutdrucksenkende Wirkung verstärken. Bei erektiler Dysfunktion sollte Cialis nur begonnen werden, wenn die Alpha-Blocker-Therapie stabil eingestellt ist, und dann mit der niedrigsten empfohlenen Dosis. Für die Behandlung der BPH-Beschwerden wird die Kombination mit Alpha-Blockern nicht empfohlen.
- Antihypertensiva: können zusammen mit Cialis zu zusätzlicher Blutdrucksenkung führen.
- Starke CYP3A4-Hemmer: zum Beispiel Ketoconazol oder Ritonavir. Bei Bedarfseinnahme höchstens 10 mg innerhalb von 72 Stunden, bei täglicher Anwendung höchstens 2,5 mg.
- CYP3A4-Induktoren: zum Beispiel Rifampin. Sie können die Tadalafil-Spiegel senken und die Wirksamkeit vermindern.
- Alkohol: größere Mengen Alkohol, etwa 5 Einheiten oder mehr, können zusammen mit Cialis das Risiko für orthostatische Beschwerden wie Schwindel, Blutdruckabfall und Herzfrequenzanstieg erhöhen.
- Weitere Behandlungen der erektilen Dysfunktion: sollten nicht zusammen mit Cialis angewendet werden.
Grapefruitsaft kann die Tadalafil-Exposition erhöhen und sollte mit Vorsicht konsumiert werden.
Weitere praktische Informationen
Cialis ist als mandelförmige Tablette in den Stärken 5 mg, 10 mg und 20 mg erhältlich. Die Tabletten haben unterschiedliche Gelbtöne und sind mit „C 5“, „C 10“ oder „C 20“ geprägt.
Die Tabletten sollten als ganze Tablette eingenommen und nicht geteilt werden.
Für die Aufbewahrung gilt eine Lagertemperatur von 25 °C; zulässig sind Temperaturabweichungen zwischen 15 °C und 30 °C.
Cialis bietet keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen.
Häufig gestellte Fragen
Kann Cialis bei Bedarf oder täglich eingenommen werden?
Ja. Bei erektiler Dysfunktion kann Cialis entweder bei Bedarf oder einmal täglich eingesetzt werden. Bei benigner Prostatahyperplasie sowie bei ED und BPH zusammen ist 5 mg einmal täglich vorgesehen.
Wie schnell und wie lange kann Cialis wirken?
Für die Bedarfseinnahme wird empfohlen, Cialis mindestens 30 Minuten vor der sexuellen Aktivität einzunehmen. Die Verbesserung der Erektionsfunktion kann noch bis zu 36 Stunden nach der Einnahme bestehen.
Wirkt Cialis ohne sexuelle Stimulation?
Nein. Bei erektiler Dysfunktion ist sexuelle Stimulation erforderlich.
Kann ich Cialis mit oder ohne Essen einnehmen?
Ja. Cialis kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Darf ich Cialis zusammen mit Finasterid einnehmen?
Ja, zur Einleitung einer BPH-Behandlung kann Cialis 5 mg einmal täglich zusammen mit Finasterid 5 mg für bis zu 26 Wochen eingesetzt werden.
Darf ich Cialis-Tabletten teilen?
Nein. Cialis-Tabletten sollen nicht geteilt werden; die gesamte Dosis wird als ganze Tablette eingenommen.
Darf ich Cialis mit Nitraten einnehmen?
Nein. Die gleichzeitige Anwendung mit Nitraten ist kontraindiziert.
Schützt Cialis vor sexuell übertragbaren Infektionen?
Nein. Cialis bietet keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen.
Was ist bei einer Erektion von mehr als 4 Stunden wichtig?
Dann ist sofortige medizinische Hilfe erforderlich.
Cialis ärztlich prüfen lassen
Ob Cialis für Sie infrage kommt, hängt nicht nur vom Beschwerdebild ab, sondern auch von Ihrem Herz-Kreislauf-Status, möglichen Begleiterkrankungen, Ihrer Nieren- und Leberfunktion sowie gleichzeitig eingenommenen Medikamenten.
Wenn Sie prüfen möchten, ob Cialis bei erektiler Dysfunktion, bei Beschwerden einer benignen Prostatahyperplasie oder bei beidem zusammen passend ist, sollte die Eignung ärztlich anhand von Anwendungsgebiet, Dosierung, Gegenanzeigen und Wechselwirkungen beurteilt werden.
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Ob eine Behandlung für Sie geeignet ist und ob gegebenenfalls ein Rezept ausgestellt wird, entscheidet ausschließlich der jeweilige externe Partner bzw. der dort zuständige Arzt auf Grundlage Ihrer individuellen Angaben und der medizinischen Beurteilung. Eine Verschreibung erfolgt nicht automatisch.
