Das Medikament Viagra hilft Männern mit Erektionsstörungen, wieder Freude am Sex zu haben. Es enthält den PDE-5-Hemmer Sildenafil und ist als Filmtabletten erhältlich.Der Wirkstoff kann dabei helfen, bei sexueller Erregung leichter eine Erektion zu bekommen und aufrechtzuerhalten. Die Einnahme von Viagra ist sehr einfach. Alles, was du tun musst, ist, eine Tablette etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr zu schlucken. Das Potenzmittel wirkt bis zu vier Stunden nach der Einnahme. Während dieses Zeitraums erreichst du zuverlässig eine Erektion bzw. kannst sie länger halten. In der Zeit kannst du den Geschlechtsverkehr mit deiner Partnerin in vollen Zügen genießen. Viagra wirkt jedoch nur, wenn du bereits Lust verspürst bzw. sexuell erregt bist.
Viagra wurde ursprünglich zur Behandlung einer speziellen Form des Bluthochdrucks (Hypertonie) vom US-amerikanischen Pharmaunternehmen Pfizer entwickelt. Patienten fanden heraus, dass Viagra auch eine Erektion begünstigte bzw. der Penis beim Sex länger steif blieb. Heute wird Viagra zur Therapie einer erektilen Dysfunktion (ED) verschrieben. Viagra ist ein rezeptpflichtiges Medikament zur Behandlung der erektilen Dysfunktion. Mit Viagra fällt es vielen Männern leichter, eine feste Erektion zu bekommen. Sildenafil gehört zur Wirkstoffgruppe der PDE-5-Hemmer. Sildenafil unterstützt die Erektion, indem es die Durchblutung im Penis verbessert . Es blockiert das Enzym Phosphodiesterase-5 im Körper und erweitert die Blutgefäße. Dadurch wird die Durchblutung und der Blutfluss im Penis gefördert, was eine Erektion ermöglicht und unterstützt. Gleichzeitig wird der Botenstoff Guanosinmonophosphat (cGMP) – der beim Entstehen einer Erektion aktiviert wird – langsamer abgebaut. Bei sexueller Erregung verbessert dies den Zufluss von Blut.
Eine ED mit Viagra behandeln
Viagra ist das bekannteste Potenzmittel auf dem Markt. Das Medikament kann Männern mit erektiler Dysfunktion helfen, leichter eine Erektion zu bekommen und aufrechtzuerhalten . Eine Tablette von Viagra enthält entweder 25 mg, 50 mg oder 100 mg Sildenafil. Die Dosierung von Viagra sollte individuell an die Bedürfnisse des Anwenders angepasst werden. Für die meisten Männer wird eine Anfangsdosis von 50 mg empfohlen. Da Viagra verschreibungspflichtig ist, die Anwendung ärztlich abgeklärt werden . Im Gespräch mit deinem Arzt solltest du dich über die richtige Dosierung informieren und – besonders vor der ersten Anwendung – alle vorhandenen Fragen klären. Neben Viagra sollten bei der Behandlung von Erektionsstörungen unter anderem auch andere Medikamente oder individuelle Faktoren berücksichtigt werden. Wenn du Informationen zu möglichen Risiken und Nebenwirkungen brauchst, frage deinen Apotheker.
Viagra richtig einnehmen
Die richtige Einnahme kann dabei helfen, die Wirkung von Viagra optimal zu unterstützen. Die Stärke der Wirksamkeit hängt maßgeblich von der eingenommenen Dosis ab. Männer sollten eine Tablette in der richtigen Dosierung etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr einnehmen. Ärzte empfehlen die Einnahme von 50 mg. Falls die Wirkung oder Verträglichkeit angepasst werden muss, kann der Arzt die Dosierung auf 25 mg reduzieren oder auf 100 mg erhöhen. Die tägliche Maximaldosis liegt bei 100 mg und darf nicht überschritten werden. Werden Tabletten zum Essen eingenommen, verzögert sich die Wirkung. Daher sollte das Mittel vor dem Essen mit ausreichend Wasser geschluckt werden.
Viagra Filmtabletten enthalten Lactose und sind daher für Menschen mit Laktoseintoleranz möglicherweise nicht geeignet. Außerdem enthalten die Filmtabletten Titandioxid (E 171) als Farbstoff. Wichtige Informationen zu Dosierung, Nebenwirkungen und Sicherheitshinweisen findest du im Beipackzettel.
Wann tritt die Wirkung des Medikaments ein?
Damit das Medikament optimal wirken kann, sollte es etwa vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Wann die Wirkung einsetzt, hängt immer auch von individuellen Faktoren ab. Der Wirkungseintritt erfolgt meist innerhalb von 30 bis 60 Minuten nach der Einnahme Neben dem Alter des Menschen spielt es eine Rolle, wie entspannt der Mann ist und wie stark seine sexuelle Erregung ist. Die Wirkung kann – abhängig von individuellen Faktoren – etwa vier Stunden anhalten . Nach einem Orgasmus kann erneut eine Erektion möglich sein, sofern weiterhin sexuelle Erregung besteht.
Nebenwirkungen von Viagra
Wie bei allen Arzneimitteln kann es auch bei Viagra zu verschiedenen Nebenwirkungen kommen. Männer berichten zum Beispiel von Kopfschmerzen, Gesichtsrötungen, Schwindel oder Magen-Darm-Beschwerden. Patienten mit einem Magen-Darm-Geschwür sollten vor der Einnahme von Viagra unbedingt ärztlichen Rat einholen, um mögliche Komplikationen zu vermeiden. In seltenen Fällen sind ernstere Komplikationen möglich – vor allem bei bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder wenn Viagra mit anderen Medikamenten kombiniert wird. Deshalb ist ein Arztgespräch vor der ersten Einnahme wichtig. Generell gilt: Je höher die eingenommene Dosis ist, desto stärker sind die auftretenden Nebenwirkungen. Viagra darf nur eingenommen werden, wenn zuvor ein Arztgespräch und eine gründliche Untersuchung des Herz-Kreislauf-Systems erfolgt ist.
Wann darf Viagra nicht eingenommen werden?
Viagra darf nicht eingenommen werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Sildenafil oder andere PDE-5-Hemmer besteht. Auch Patienten mit schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Problemen bei der Blutgerinnung, Bluthochdruck oder Funktionsstörungen von Leber und Nieren sollten Betroffene auf die Einnahme verzichten. Viagra ist nicht zur Behandlung von erektiler Dysfunktion bei Kindern und Jugendlichen zugelassen. Weitere Informationen zu Wirkung und Nebenwirkungen findest du in der Packungsbeilage.
Zusätzliche, vertrauenswürdige Informationen zu Viagra für Männer und eine erektile Dysfunktion bietet netdoktor, insbesondere zu Wirkungsweise, Nebenwirkungen und ärztlicher Beratung.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
Die Einnahme von Viagra kann in Kombination mit anderen Arzneimitteln zu Wechselwirkungen führen, die sowohl die Wirkung als auch die Nebenwirkungen von Viagra beeinflussen können. Besonders bei der Behandlung von erektiler Dysfunktion ist es wichtig, alle Medikamente, die du regelmäßig einnimmst, mit deinem Arzt oder Apotheker zu besprechen. So lassen sich unerwünschte Effekte und Risiken vermeiden.
Einige Medikamente, wie nitrathaltige Präparate zur Behandlung von Angina pectoris oder Bluthochdruck, dürfen keinesfalls zusammen mit Viagra eingenommen werden. Die gleichzeitige Anwendung kann zu einem gefährlichen Blutdruckabfall führen. Auch andere Potenzmittel aus der Wirkstoffgruppe der PDE-5-Hemmer, wie Tadalafil oder Vardenafil, sollten nicht zusammen mit Viagra verwendet werden, da dies die Wirkung verstärken und das Risiko für Nebenwirkungen von Viagra erhöhen kann.
Bestimmte Blutdruckmittel, insbesondere Alpha-Blocker, können die Wirkung von Viagra beeinflussen und ebenfalls das Risiko für Nebenwirkungen wie Schwindel oder Kreislaufprobleme steigern. Auch das Medikament Riociguat, das bei pulmonaler Hypertonie eingesetzt wird, darf nicht zusammen mit Viagra eingenommen werden, da es zu einem starken Blutdruckabfall kommen kann.
Weitere Arzneimittel, wie Protease-Hemmer zur Behandlung von HIV oder Sacubitril/Valsartan bei Herzinsuffizienz, können die Wirkung von Viagra verändern oder die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen erhöhen. Deshalb ist es entscheidend, vor der Einnahme von Viagra alle anderen Medikamente offen mit deinem Arzt oder Apotheker zu besprechen.
Wenn du Fragen zur Einnahme von Viagra, zu möglichen Wechselwirkungen oder zu deiner individuellen Behandlung hast, wende dich immer an einen Arztoder Apotheker. Sie können dich umfassend beraten und dir helfen, die für dich sicherste Therapie zu finden. Weitere Informationen findest du auch in der Packungsbeilage deiner Viagra Tabletten.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie lange wirkt Viagra?
Die Wirkung von Viagra kann in der Regel etwa vier Stunden anhalten, wobei dies individuell unterschiedlich sein kann.
Wie lange steht er mit Viagra?
Viagra verursacht keine dauerhaft anhaltende Erektion. Bei sexueller Erregung kann die Fähigkeit, eine Erektion zu bekommen und aufrechtzuerhalten, innerhalb des Wirkzeitraums verbessert sein.
Kann man mit Viagra kommen?
Viagra dient der Behandlung einer ED, das Kommen (der Orgasmus) wird kaum beeinflusst.
Wie wirkt Viagra nach dem Kommen?
Viagra verkürzt die Erholungszeit nach dem Orgasmus. Die sexuelle Erregung setzt schneller wieder ein.
Was ist besser: Viagra oder ein Generikum?
Die Wirkung von Viagra und einem Generikum sind gleich. Viagra hat jedoch einen höheren Preis.
Wie oft darf man Viagra nehmen?
Viagra darf nur einmal täglich mit einer Maximaldosis von 100 mg eingenommen werden.
ℹ️ Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Auch wenn Inhalte fachlich geprüft wurden, sind sie nicht als persönliche medizinische Empfehlung für Ihren Einzelfall zu verstehen.
Wenn Sie Fragen zu Symptomen, Risiken, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen oder der Eignung einer Behandlung haben, wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder einen anderen qualifizierten Gesundheitsberuf.
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